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Die Woche 18. Kalenderwoche ist um

Eine Woche mit vielen Höhen und Tiefen. Die Bauchspeicheldrüsenschwäche hatte sich bestätigt. Sie hat uns auch einige Tage noch in Atem gehalten. Bis das Pulver mit den Enzymen hier ankam, habe ich erst einmal alles versucht, um den Durchfall zu stoppen.

Es gab deutlich weniger Fett und deutlich mehr Kohlenhydrate. Dazu Hüttenkäse mit Möhren und Kartoffeln, als Zwischenmahlzeit. Diese Zwischenmahlzeit habe ich mit Bactisel aufgewertet. Ein weiterer Zwischensnack war Joghurt mit Heilerde und Sobamin. So gesehen wurden die Rationen von zwei Hauptmahlzeiten auf vier Hauptmahlzeiten verteilt. Das Dosenfutter wurde auf der Mahlzeiten aufgeteilt und alles weitere drumherum gestrickt und erweitert.

Es brachte auch schnell Erfolg, so das Heilerde und Sobamin nach zwei Tagen wieder abgesetzt werden konnte. In dieser Zeit wurde Feyd wieder deutlich munterer und aufgeweckter.

Heute gab es das erste mal das Enzympulver dazu. Nun bleibt abzuwarten, wie es sich das Wochenende entwickelt. Hier und da waren ja noch einige unverdaute Lebensmittel im Kot zu sehen. Weniger als vor der Umstellung auf die Diät, aber da. Ich habe das Problem schnell erkannt und reagiert. Schwierig war es eher, die weiteren Hausbewohner in die Diät einzubinden, was aber zum Glück schnell funktioniert hat.

Im Grunde haben wir schon länger fettreduziert gefüttert, um die Leber zu unterstützen. Dazu reduzierten wird die Proteinen um Darm und Niere zu stärken. Doch vermutlich war immer noch zu viel Fett für den alten Hund über den Tag in der Ration. Ich habe es nun wirklich sehr akribisch aufgelistet und berechnet. Jeden Tag. In Relation zur letzten Woche konnten wir den Fettgehalt noch einmal senken und sind dennoch im guten Bereich für den Energiewert.

Jetzt konnte ich mich dann wieder etwas mehr auf die Muskeln und Gelenke konzentrieren. Durch die Degenerative Lumbosacrale Stenose (DLSS oder auch Cauda Equnina) belastet er falsch und hat durch das Vestibular Syndrom Gleichgewichtsstörungen. An dieser Stelle helfen viele Massagen, was bei einem Hund, der nicht gern angefasst werden mag, gar nicht so einfach ist. Es hilft aber nichts, es muss sein und das nach Möglichkeit täglich, wie das Zähneputzen. Was der Hund darf gerne mit macht sind Übungen für die Hinterhand und das Gleichgewicht. Bei dem Wechselhaften Wetter fällt Feyd häufiger mal beim Laufen um. Wenn wir die Verdauung wieder sicher im Griff haben, kommen die Kräuter für Senioren dazu. Diese gibt es im Wechsel mit den Kräutern für den Stoffwechsel. Der Wechsel erfolgt alle 4 Wochen.

Ansonsten hatten wir einmal eine recht ruhige Woche. Keine großen Aufreger oder Katastrophen. Die Demenz ist in einer "Ruhephase" und der Feyd schläft viel und ruhig. Nachts wird auch nicht mehr so viel gewandert, dass für uns Menschen der Schlaf wieder erholsamer ist. Herr Hund ist der erste, wenn der Postbote an der Türe steht und Kekse verteilt. Essen ist halt immer noch die Hauptbeschäftigung. Solange der Hund bei Fressen noch in der ersten Reihe steht, geht es im gut. Das war auch so, obwohl er Verdauungsprobleme hatte und vieles direkt hinten wieder raus kam.

Es war einmal ...

... ein Hund, welcher inzwischen 14 Jahre und 7 Monate alt ist. Ich ernte oft Unverständnis, weil wir alles tun, damit es ihm - dem Feyd - gut geht. Das ist Zeit- und Kostenintensiv. Im Grunde kommt jede Woche etwas Neues um die Ecke. Damit man mich und meine Situation vielleicht etwas verstehen kann und um anderen Haltern, in der selben Situation, Mut zu machen, werde ich etwas aus dem Nähkästchen plaudern. 

Ja ich stehe B.A.R.F. kritisch gegenüber

Das ist ja nun schon bekannt. Allerdings sage ich nicht, dass es eine schlechte Fütterungsform ist, wie es mir gern mal in den Mund gelegt wird. Wenn der Hund es verträgt und man sich an einige Regeln hält, kann es funktionieren. Allerdings gibt es da einige Punkte zu beachten, welche gern einmal in verschiedenen Plänen unter den Tisch fallen. Was ist so kritisch in dieser Fütterungsform? 

Hunde und Menschen werden immer dicker

Leider ist es wirklich so. Mit einem normalgewichtigen Hund wird man eher darauf angesprochen, dass dieser doch zu dünn sei, als mit einem dicken Hund. Das Bild hat sich da ziemlich verändert und so müssen auch immer mehr Hunde sich einer Diät unterziehen.

Dies stellt den Menschen allerdings vor mehr Herausforderungen als man glaubt. 

Warum sollte der Mensch ohne tierische Produkte leben und beim Hund ist es falsch?

 

Gestern lass ich in einer Thermomixgruppe auf Facebook eine der üblichen Diskussionen über selbstgemachte Fleischersatzprodukte. Ich frage mich - wie so der eine oder andere in dieser Diskussion - warum diese Produkte wie sein Äquivalent mit tierischen Produkten heißen muss. Es ist für mich - und ich glaube nicht nur für mich - ein Widerspruch, wenn es heißt veganes Nett oder vegane Leberwurst(ersatz). Es gibt auch im Supermarkt inzwischen so viele Produkte, wo man sich fragt, warum sie vegetarische Chicken Nuggets heißen müssen.

Die Gespräche gehen dann meist in eine Missionierung über. Es wird dann behauptet, dass die "Fleischfresser" ein Bullshitbingo spielen oder es wird auf die Umwelt und Gesundheit verwiesen. Gern hat man dann auch Leichen oder Leichenteile auf dem Teller. Sehr schnell geht's dann auch unter die Gürtellinie und das zumeist nicht von den Omnivoren, sondern von denen, die eigentlich Respekt für ihrer Ernährung fordern. Spannend wird es, wenn man in einer Hundefuttergruppe mit den selben Leuten über die Möglichkeit der vegetarischen oder gar vegane Ernährung von Hunden spricht, wird es spannend, denn dort müssen plötzlich Berge an tierischen Produkten in den Napf, alles andere ist Tierquälerei.

Schauen wir uns die Thematik einmal genauer an ...

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