Hunde werden immer älter - Die Seniorenhunde

Wer mir folgt, der weiß, dass meine Tiere alle schon etwas älter sind. Hier kann man sich also immer auf neue Herausforderungen einstellen. Genauso oft wird man von leichtere oder schwerere Entscheidungen gestellt. Sei es in der Ernährung, in der Pflege oder in der Gesundheitsvorsorge, überall warten Veränderungen.

Ich persönlich finde diesen Lebensabschnitt gerade spannen, aber auch erschreckend und ängstigend. Es gibt Tage, da bin ich sogar froh, wenn mir jemand die Entscheidungen abnimmt oder auch nur das Tier. Es kann sehr anstrengend sein, wenn man nachts regelmäßig geweckt wird. Es ist nicht schön, wenn der Hund einen schlechten Tag hat und mehr stolpert, als läuft. Aber es ist eine wundervolle, sehr intensive Zeit, die ich auf keinen Fall vermissen wollen würde.

Aber welche Herausforderungen können so auf einen hinzukommen? Lest einfach weiter. 

Darf ich einen Hund mit doppelten Fell im Sommer scheren?

Wenn man nun das Internet befragen würde, wäre die Antwort in den meisten Fällen ein klares "nein". Die Begründungen sind dann, dass das Fell vor der Sonne und damit vor Verbrennungen schütze. Oder das es keinen Sinn ergibt. Gern auch dass man die Fellstruktur und damit die Schutzfunktion für die Haut zerstört. Hundefrisöre die eine Sommerschur anbieten, haben nur eines im Kopf: Geld verdienen!

Was wenn der Hund das Futter plötzlich nicht mehr verträgt?

In der Regel sucht der Halter dann eine neue Proteinquelle und hofft darauf, dass diese dann gut ist. Meist geht es dann eine Zeit lang gut, bis das Spiel von vorne losgeht. Mir begegnet es fast täglich. Wenn es dann gesundheitliche Folgen hat, werden Blut oder Speicheltest auf Allergien gemacht. Dies sind leider nicht immer aussagekräftig. Bioresonanz - ein wirklich interessantes Diagnosemittel - wird gemacht, welches aber auch immer nur ein Hinweis ist. Auf die Frage, ob einmal eine vernünftige Ausschlussdiät mit Provokation gemacht wurde, erfolgt oft die Antwort nein. Ebenso auf die Frage, ob man mal bei einem Dermatologen war.

Die Lösung könnte im Grunde sehr einfach sein.

Bei Schilddrüsenerkrankungen muss man verzichten. Punkt!

Das bei einem Hund immer und alles die Schilddrüse ist und man bei einem niedrigen Wert oder einem klitzekleinen Antikörperchen direkt Hormone geben muss, daran habe ich mich ja im Grunde schon gewöhnt. Jetzt wird der nächste Trend hervorgeholt. Bei einer Schilddrüsenfunktionsstörung muss man auf bestimmte Lebensmittel verzichten.

Muss man es wirklich oder sollte man sich gerade mit einer Funktionsstörung ausgewogen und abwechslungsreich ernähren? Sollte man auf bestimmte Lebensmittel verzichten, weil sind ja nicht viele und man hat ja genügend Auswahl? Kann man dies pauschalisieren oder sollte man dann doch eher individuell schauen? Was ist mit dem Rest vom Leben? 

Wie kannst du nur verdorbene Lebensmittel füttern ...

... und diese auch noch empfehlen. Als Ernährungsbrater sollte du es besser wissen und dich schämen. Vorsicht es wird lang und es enthält Werbung mittels Affilitylinks. 

So oder so ähnlich klang es mir einmal entgegen, als ich die Fütterung von fermentierten Lebensmitteln empfahl. Ich war etwas erschrocken über diese Anschuldigung, denn immerhin ist das Fermentieren von Lebensmitteln eine ganz alte durchaus vergessene Art, Lebensmittel haltbar oder gar gesünder zu machen. Sauerkraut, zum Beispiel, findet man immer und überall als Mittel der Wahl, wenn etwas verschluckt wurde. Es legt sich um den Gegenstand und bringt diesen so im besten Fall wieder ans Tageslicht. Im übrigen nicht nur bei Hunde.

Was ist also schlecht an einem fermentierten Weißkohl? 

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