An dieser Stelle frage ich mich: Was soll ich von so einem Tierarzt halten? Entgiften ist ein sehr einfacher Begriff. Denn im Grunde werden die Organe nur gezielt unterstützt, bevor diese einen Schaden nehmen. Mit dieser Unterstützung von Leber, Niere und Darm, werden im Körper gespeicherte Abbauprodukte des Stoffwechsels aus den Zellen geleitet und können so den Körper verlassen. Das Immunsystem – welche zu einem großen Teil im Darm sitzt – wird positiv beeinflusst.

Wenn jetzt jemand sagt, dass man nicht in das Darmbiom eingreifen soll, frage ich mich, wie dieses geht. Egal was wir füttern, es hat einen Einfluss auf das Biom. Ebenso haben Medikamente und Umwelttoxine eine entsprechende Wirkung. Viele Tierärzte geben bereits von sich aus ein Mittel zur Regeneration der Bakterienkultur, wenn diese ein Antibiotikum verschreiben. „Symbiopet“ ist ein bewährtes Mittel für eine Kur. Das bestimmte Lebensmittel eine durchaus positive Wirkung haben, ist in der Medizin inzwischen bekannt. So bekam ich erst am letzten Freitag (29. Juni 2018) eine Broschüre mit, welche dort einige Präparate enthielt.

Schauen wir einmal genauer: Der Darm hat viel zu tuen. Bei einer ungünstigen Futterzusammensetzung kann es passieren, dass dieser „verschlackt“. Diese bietet verschiedenen, nicht so gesunden, Bakterien eine Wachstumsgrundlage und verdrängt die guten Bakterien. Die Folge sind Magen – Darm – Probleme. Viele Dinge, welche ein gesunder Darm abfängt, gelangen so in die Stoffwechselvorgänge. Nun muss die Leber schauen, dass sie diese ausfiltert und zum Ausscheiden zurückschickt. Die Niere bekommt nun auch ihren Teil zu tun. Je mehr „Schadstoffe“ durch den Darm in den Körper gelangen, desto mehr bekommt der Stoffwechsel zu tun. Leider kann es dabei passieren, dass nicht mehr genug Nährstoffe aufgenommen werden. So muss nun der Körper schauen, wo diese entnommen werden können, damit der Körper ausreichend versorgt wird. In diesem Zusammenhang kommt es immer mehr zu einer Unterversorgung, was schließlich in einem Mangel endet und Erkrankungen hervorruft. Hautprobleme kommen dazu, wenn einfach zu viele Stoffwechselprodukt ausgeleitet werden müssen und die Entgiftungsorgane schon überfordert sind. 

Jetzt kommt das Thema Entgiftung ins Spiel. Hier kann man den Körper nicht nur mit einer ausgewogenen Ration gut unterstützen. Sondern auch mit gezielter Zufütterung von Ergänzungen den Organen noch einmal einen kleinen Schubs geben.

Nehmen wir hier einmal das Beispiel von cdVet. Diese bieten drei auf einander abgestimmte Produkte an, welche Kurweise einmal im Jahr gegeben werden können. Hier beginnt es mit „Darmrein“. Dieses Mittel soll das Biom unterstützen und neu aufbauen. Nach etwas vier Wochen setzt das zweite Produkt „Toxisan“ ein. Dieses spricht den Stoffwechsel von Leber und Niere an. „Toxisan“ wird in der Regel sechs Wochen gegeben. Allerdings nimmt man nach der vierten Woche „Darmaktiv“ dazu. Dieses ist noch einmal eine Unterstützung für das Darmbiom. Die ganze Kur dauert mindestens 12 Wochen. Dieses ist ein guter Zeitraum.

Ich persönlich bevorzuge Kuren mit Kräutermischungen. Diese gibt man durchaus ebenso sechs bis acht Wochen. Hier kann ich verschiedene Mischungen nach einander einsetzen. Dazu eine möglichst frische und bedarfsgerechte Rationszusammenstellung. So werden viele Probleme durchaus verschwinden. Unteranderem auch viele Unverträglichkeiten oder Allergien. Diese sind im Grunde nur ein Symptom und keine Erkrankung. Ebenso werden Verdauungsstörungen und durchaus entzündliche Prozesse in Magen und Darm entgegengewirkt.

Im Fazit kann man sagen, dass die Entgiftung eine Unterstützung der Organe ist und keine Entgiftung in Form von Ausleitung von Toxinen. Natürlich kann man argumentieren, dass der Organismus dieses selber kann. Hier bitte ich aber zu bedenken, dass dann auch die Zufuhr von außen gestoppt werden müsste. Wenn dieses nicht der Fall ist muss die Leber immer wieder und noch schneller die Stoffwechselabfallprodukte loswerden. Diesen Vorgang im Stoffwechsel können wir unterstützen. Statt Entgiftung könnte man auch sagen: Unterstützung des Stoffwechsels von Leber und Niere. Die Darmreinigung und Darmsanierung sind im Ganzen eine Unterstützung des Darmbiom´s. hier könnte man auch von einer Unterstützung der Bakterien sprechen. Je besser wir die guten Bakterien füttern, desto weniger pathogene Keime können siedeln. Man kann durchaus in regelmäßigen Kuren ein- bis zweimal im Jahr machen. Deutlich sinnvoller ist es allerdings, wenn man das Biom auf seine Besiedelung hin untersucht und dann gezielt die fehlenden Bakterien anspricht und pathogene Keime behandelt. Mit einer ausgewogenen Ration kann man dieses schon allein mit der Ernährung unterstützen und braucht gar nicht so viel einzugreifen. Häufig greift dieser Vorgang schon allein im Rahmen eine Futterumstellung auf frische oder weniger behandelte Futtermittel.

Es wäre also durchaus gut, wenn der Tierarzt in den Facebookgruppen nicht direkt poltert und das nächste symptomatische Medikament entfernt, sondern durchaus vielleicht erst einmal auf den Ist-Zustand schaut. Damit wäre eine Kommunikation von beiden Seiten mehr geholfen, als mit der Behauptung, dass man dem Tierhalter nur das Geld aus der Tasche ziehen würde. Denn mit der „nurVet – Phytologika“ Serie hat auch der Tierarzt dort drei Mittel vertreten, welche einer gemeinhin genannten Entgiftung zuträglich ist.

 

 

 

 

 

 


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